Beschreibung
Der Rote Fingerhut ist eine majestätische Erscheinung in jedem Garten und zieht mit seinen glockenförmigen Blütenständen die Blicke auf sich. Er passt perfekt in naturnahe Gärten, Schattenbeete oder als vertikaler Akzent im Staudenbeet. Bienen und Hummeln lieben seine nektarreichen Blüten und finden hier reichlich Nahrung. Beachten Sie jedoch, dass alle Pflanzenteile hochgiftig sind und daher Vorsicht im Umgang geboten ist. Trotz seiner Giftigkeit ist er eine Bereicherung für jeden, der Struktur, Farbe und ökologischen Nutzen in schattigere Gartenbereiche bringen möchte.
| Basisdaten | |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Wegerichgewächse (Plantaginaceae) |
| Lebenszyklus | Zweijährig |
| Wachstumsform | Aufrecht, horstig |
| Nutzung | Zierpflanze, Bienenweide |
| Standort | |
| Licht | Halbschatten bis Schatten |
| Temperatur | Winterhart, verträgt Frost |
| Winterhärtezone | Z4 – Z8 |
| Boden & Düngung | |
| Bodentyp | Humos, durchlässig, leicht lehmig |
| Nährstoffbedarf | Mittel |
| Dünger | Reifer Kompost, Hornspäne |
| Ernte | |
| Ernte | Nicht zur Ernte bestimmt (Zierpflanze) |
| Blüte | Juni bis Juli (im zweiten Jahr) |
| Anleitung | N/A |
| Erntemenge | N/A |
| Wofür | Keine (alle Pflanzenteile sind hochgiftig) |
| Pflanzung & Pflege | |
| Pflanzabstand | 30-40 cm |
| Pflanzzeitpunkt | Herbst (Direktsaat) oder Frühjahr (Vorkultur nach den letzten Frösten) |
| Wasserbedarf | Mittel |
| Bodenfeuchte | Gleichmäßig feucht, nicht staunass |
| Gießen | Regelmäßig gießen, besonders in Trockenperioden; Boden sollte nicht austrocknen. |
| Rankhilfe | Nicht zwingend, aber bei windigen Standorten oder besonders hohen Sorten kann eine Stütze hilfreich sein. |
| Wiederstandsfähigkeit | Robust |
| Nachbarpflanzen | Farne, Hostas, Astilben, Funkien, Glockenblumen, Waldgeißbart – Pflanzen mit ähnlichen Standortansprüchen. |




